Die digitale Transformation wird existentiell

DIGITALER WANDEL Am 6. Mai fand das erste Digital Economic Forum in Zürich statt. Thema war die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft.

Für das erste Digtial Economic Forum in Zürich im neuen Hotel Kameha Grand trafen sich 230 Besucher, um die Konsequenzen der Digitalisierung zu diskutieren. Referenten berichteten über die digitale Transformation, welche existentiell für ein Unternehmen geworden ist. Aber auch von der Geschwindigkeit von Innovationen und Konzepten, die so atemberaubend sind, dass Start-Ups in kürzester Zeit Grosskonzernen Märkte streitig machen.

Der schwedische Philosoph Nick Bostrom von der Oxford University und Autor des Bestsellers „Superintelligenz“ thematisierte gar die Transition zur Supermaschine, die dem Menschen weit überlegen ist. Er forderte deshalb Grundbedingungen und vorbeugende Massnahmen damit die menschlichen Werte gegenüber der Maschine nicht verlieren.

Mehr kritischer Verstand
Im Einklang mit dieser Entwicklung plädierte der Querdenker Dr. Stephan Sigrist für mehr kritischen Verstand in der Datengesellschaft. Dazu brauche es eine neue Datenkultur in Unternehmen, eine Identifikation der Schlüsselfragen für die Gesellschaft von morgen sowie gestärkte Werte als Leitlinien und grundsätzlich eine Reduktion der Komplexität im Alltag.

Die Organisation
Mit dem Digital Economic Forum haben die Unternehmer Oliver Stoldt (Premium Conferences GmbH) und Hans-Jürg Rufener (Rufener Events) eine neue Plattform in Zürich geschaffen, die branchenunabhängig neue Trends, Standards und die Menschen dahinter zusammenbringt. Mit im Organisationsteam sind Dr. Christian Wenger (Wenger & Vieli AG) sowie Vera Brannen (Usable Brands AG) und Marcel Altherr (Inventique GmbH).

Digital-Economic-ForumDie Veranstalter Hans-Jürg Rufener und Oliver Stoldt sowie als Besucher Patrick Warnking, Country Director Switzerland, Google.

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