Fünf Advertising-Trends 2016

MARKTENTWICKLUNG Das Netzwerk Ligatus präsentierte am 18. Februar 2016 die Trends im Content- Marketing-Bereich. Neue Werbeformate, wachsende Adblocker-Nutzerzahlen, Konkurrenten wie Facebook: damit Publisher im Markt bestehen können, sollten sie sich mit folgenden Trends zum Jahresbeginn befassen.

Native Advertising wird programmatisch: Die Nachfrage nach nativen Werbeformen steigt auf Werbekundenseite stetig. Um sie bedienen zu können, müssen Publisher sich entsprechend technisch rüsten.

Content Marketing gewinnt an Bedeutung: Für die Content Promotion blieb 2015 ein eher kleines Budget, das sich vorrangig auf die Social-Media-Kanäle verteilte. 2016 wachsen die Budgettöpfe im Content Marketing, erstellte Inhalte sollen über große Reichweiten promotet werden. Publisher, die Formate für Content Promotion integrieren, erhalten einen neuen Zugang zu Branding- und Performance-Budgets.

Werbeformen werden mit wenig Aufwand dynamisch: Werbeflächen sollten so gestalten, dass wenige Creatives ausreichen, um eine Kampagne auf den unterschiedlichsten Endgeräten und Kanälen bestmöglich auszuspielen.

Adblock-User werden zur Zielgruppe: 18 Millionen Adblock-Nutzer gibt es laut Pagefair allein in Deutschland (Stand: August 2015). Mithilfe von technischen Lösungen können Publisher Adblock-Usern 2016 nicht nur dezente Werbung anzeigen, sondern ein explizites Targeting darauf anbieten. Testkampagnen haben gezeigt, dass diese Nutzer weniger bannerblind und für Werbebotschaften ebenso zugänglich sind, wie nicht blockende Nutzer.

Native und Bewegtbild bilden eine Einheit: Native Advertising und Videowerbung gehörten zu den Trendthemen für Advertiser 2015. 2016 verschmelzen sie: Statt verkaufsorientierter Werbevideos wird von Marken zunehmend Bewegtbildcontent angeliefert, der eine Geschichte mit Mehrwert für den Nutzer erzählt.

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